350 ml Buttermilch (max. 500 ml)
Salz
>> alles zu einem "Brei" verrühren = "SOLO"
>> Auflaufform mit 1 bis 2 EL Rapsöl auskleiden
>> Brei hineingießen
Dreierlei:
1. "SOLO" (bei mir in der Mitte zur besseren Trennung von 2. und 3.)
2. "Herzhaft": in einer Pfanne eine oder zwei Zwiebeln "schmelzen" (ggf. mit Rotwein); Rotweinzwiebel und ggf. Kümmel in ein Drittel des Breis einrühren
3. "Nachtisch": in Rum eingelegte Rosinen und/oder Apfelstückchen in das dritte Drittel des Breis einrühren – analog zu Reibekuchen mit Apfelmus (osä.)
In den kalten Ofen stellen, ca. 45 Minuten bei ca. 185 Grad goldgelb backen.
Genießen...
Hinweise:
1. Zu Solo und Herzhaft "irgendein Gemüse" reichen; ggf. auch Lachs (wie bei Reibekuchen)
2. Im erzgebirgischen Original wird Solo mit Leinöl gegessen
3. Achtung: Nachtisch nicht versehentlich untermischen 🙃😉
Guten Appetit!
Vorher
Nachher
PS: Da Buttermilch eingerührt ist, wird der Getzen sehr schön fluffig. Von der Buttermilch schmeckt man übrigens nichts ;o)
Im Gegensatz zum Reibekuchen/dem Ausbacken in der Pfanne wird sehr viel weniger Fett benötigt :o))
PPS: Noch gesünder: Buttermilchgetzen am Vortag zubereiten, abkühlen und dabei die resistente Stärke entwickeln lassen. Am nächsten Tag kann aufgewärmt werden, die resistente Stärke bleibt erhalten!